Hardtberger Grüne wollen besseren Radweg an der Rochusstraße

Die Hardtberger Grünen wollen den Radweg an der Rochusstraße rot eingefärbt sehen. Damit soll vor allem den Fußgängerinnen und Fußgängern an den Bushaltestellen signalisiert werden, dass sie sich auf einem Radweg befinden.

Die Abgrenzung zwischen Gehweg und Radweg sei teilweise nur schwer erkennbar, so die Grüne Bezirksverordnete Jutta Brodhäcker. Sie hofft mit der Visualisierung des Radwegs vor allem auch die Fußgängerinnen und Fußgänger zu sensibilisieren, die ausgestattet mit Kopfhörern aus dem Bus stiegen und mit Klingelzeichen nicht erreichbar seien. Außerdem sei das Parken auf dem Radweg ein immerwährendes Ärgernis. Ein Radweg sei keine „Kurz-mal-was-holen-Zone“. Auch dürfe nicht mit einem Reifen auf dem Radweg geparkt werden. Es handelt sich um einen Zweirichtungsradweg und bei der steigenden Zahl der Lastenräder oder Fahrrädern mit Anhängern werde die Fläche unbedingt zum Ausweichen benötigt. Die Verpflichtung, den Radweg in beide Richtungen zu nutzen soll auch aufgehoben werden. Zum einen sei er zu schmal und zum anderen in einem baulich so schlechten Zustand, dass das Fahren auf der Straße Richtung Bonn-Zentrum sicherer erscheine.

Stadtverordneter Christian Trützler sieht in dem Unfall letzter Woche auf dem Radweg auch einen Beleg dafür, dass der Radweg viel zu eng sei.

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